Wolfsbraut - Der Nemesis-Zyklus, Band 1 Wolfsbraut  
 
Die Entstehung dieses Buches ist einem Mangel geschuldet.

Was gibt es Schöneres, als sich nach einem ausgefüllten Arbeitstag, vielleicht noch nach einem guten Essen, in einen bequemen Sessel zu fläzen, ein Buch zur Hand zu nehmen und ganz tief einzutauchen in eine Welt der Imagination, sich zu verlieren in der Phantasie, die eigenen kleinen Sorgen und Nöte für eine Weile beiseite zu schieben, um sich einer spannenden, unterhaltsamen Geschichte hinzugeben?
Ganz einfach: Sex. Das ist schöner.
Da wäre es doch toll, wenn man diese Dinge miteinander verbände. Man braucht ja nur ein Buch, das die vorgenannten Erwartungen erfüllt und dazu auch noch erotisch ist.
Tja, was heißt hier „nur“?
Es gibt jede Menge „erotische Literatur“: Mann trifft Frau. Mann ist immer geil. Frau ist immer bereit. Mann verführt Frau. Mann und Frau vögeln. Ende.
Das ist ja alles gar nicht so schlimm – wären da nicht diese ständigen Vergewaltigungen. „Hä?“, werden Sie fragen und ich muss klarstellen: Nicht die Frauen sind das Opfer, sondern die Deutsche Sprache.
Nehmen wir einmal an, Sie geraten an eine Passage, die geeignet wäre, Sie richtig schön scharf zu machen. Sie greifen also gerade mit der freien Hand zwischen Ihre Beine, als Sie lesen müssen: „Er spreizte irre Schänkel und läckte mit seiner zunge die Fotse.“ Noch Fragen?
Gut, ich gebe ja zu: Das ist schon etwas übertrieben, aber was so manche Autoren uns antun, schafft noch nicht einmal die Rechtschreibreform. Das ist wie in einem Film, wenn an der spannendsten Stelle plötzlich ein debil grinsender Mann seiner Frau ein Stück Fleisch hinhält, welches an einer Holzplatte klebt, „sicher“ sagt und damit kundtut, dass er nur gutes Fleisch aus einheimischer Produktion kauft (nichts gegen Werbeunterbrechungen – ohne Werbung gäbe es nur öffentlich-rechtliches Fernsehen und wir könnten bestenfalls zwischen Musikantenstadl, Gottschalk, Lustigen Musikanten, Nina Ruge und dem Frühlingsfest der Volksmusik hin- und her zappen und das wäre ja wohl ein rechter Horror).

Dieses Buch ist keine Große Literatur.

In meiner Jugend stand ich auf Enzensberger-Lyrik. Es folgte Prosa – die Bölls, Frischs, Dürrenmatts, Bachmanns und wie sie alle heißen.
Mal ehrlich: Das kann ich nicht.
Ich will es auch gar nicht erst versuchen.
Ich will nur eine Geschichte erzählen.
Diese Geschichte soll anregend sein, sich Gedanken zu machen (gerne geile Gedanken); manchmal auch ein paar ernstere Betrachtungen provozieren. Sie soll eher entspannend als stressig sein.
Letzteres kann man von „Großer Literatur“ nicht immer sagen.
Diese Geschichte soll eine verständliche, klare Sprache aufweisen. Rechtschreibfehler und sprachliche Ausrutscher möge man mir verzeihen. Ich hatte den festen Willen, derlei zu vermeiden.

Dieses Buch ist ein Sado-Maso-Roman.

„Igitt!“, mögen sie sagen und dann ist es besser, Sie legen es ganz schnell wieder weg.
Wenn Ihre Reaktion hingegen „Au fein!“ ist, so seien Sie dennoch gewarnt: Das, was Sie lesen werden, ist nicht „politisch korrekt“.
Es wird ganz schön zur Sache gegangen – nicht gleich am Anfang, aber … na ja, Sie werden schon sehen. Natürlich ist alles frei erfunden. Wenn allerdings jemand glaubt, Personen oder Schauplätze zu kennen oder meint, wahre Hintergründe identifizieren zu können, dann habe ich das überhaupt nicht gewollt – ehrlich!
Trotz alledem: Dieses Buch handelt von Liebe; in einer Form, die zumindest ungewöhnlich ist und Ablehnung ebenso erzeugen mag wie große Sehnsucht – es kommt halt auf den Standpunkt an.

Dieses Buch geht Sie überhaupt nichts an.

Es ist nämlich meins. Von mir für mich geschrieben. Ich kann ja nicht wieder und wieder nur „Die Geschichte der O“ lesen. Okay, ein paar andere, akzeptable Stories gibt es schon noch, aber ich glaube, ich habe fast alles durch. Was sollte ich machen?
Wenn es kein Buch mehr gibt, das meine Bedürfnisse erfüllt, dann schreibe ich es eben selbst, basta.
Nun ja, ich bin berufstätig (kein 8-h-Job mit pünktlichem Griffelfallenlassen). Ich bin verheiratet (ich sage nichts über Parallelen zwischen meiner Ehe und dieser Geschichte; das würden Sie sowieso nicht glauben und außerdem: „Psst, Zensur!“). Da bleibt es eben nicht aus, dass mal jemand über meine Schulter schaut und sagt: „Das musst Du veröffentlichen!“.
Muss ich nicht.
Aber ich muss es auch nicht verhindern.

Ach, denken Sie doch, was Sie wollen!!!

Chris Dell
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